Mittwoch, 17. Dezember 2014

Der Vox-Pop im Fernsehen



In einer Vox Pop kann ein Thema volksnah präsentiert werden und durch Meinungsäußerungen von Passanten belebt werden. Doch was genau macht eine gute Vox Pop aus? Wozu wird sie eingesetzt? Wo liegen die Gefahren? Ist es wirklich die ungefilterte Meinung des Volkes? Wie weit nimmt der Reporter Einfluss auf die Meinung der Befragten?

Viele Fragen und kaum eine von ihnen kann man allgemein beantworten. Mehr dazu erfahrt ihr in den weiterführenden Links:




Und in etwa so kann eine typische Vox Pop aussehen:


Florian Ulbrich
 




Online-Umfragen für Jedermann?

Das Internet bietet neue Möglichkeiten Umfragen durchzuführen. Mittlerweile haben sich diverse IT-Startups wie Lamapoll oder gapfish darauf spezialisiert, professionelle Umfragedienstleistungen für Unternehmen anzubieten. Viele Dienstleister belohnen sogar die Teilnahme an einer Befragung mit einem kleinen Geldbetrag.
Doch auch Privatpersonen haben die Möglichkeit eigene Umfragen, z.B. auf  Facebook durchzuführen und die Ergebnisse zu verbreiten. Doch wie repräsentativ sind solche Umfragen?
Der Twitter-Account "PrognosUmfragen" verbreitet falsche Wahlumfrageergebnisse.
Besonders pikant: Der CDU-Landesvorsitzende in Thüringen, Mike Mohring, saß den falschen Zahlen nicht nur via Twitter auf - er benutzte sie sogar in einer Parteitagsrede, um mit der neuen Landesregierung abzurechnen.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/umfragen-fake-prominente-cdu-politiker-fielen-auf-falsche-zahlen-rein-a-1008836.html

Quelle: Spiegel Online

Hier der Link zum Artikel.



Dienstag, 16. Dezember 2014

Heute schon mal kritisch hinterfragt ?

Es gibt genügend Beispiele dafür, dass bei vielen angeblich repräsentativen Umfragen Manipulation im Spiel ist. Viele Urheber von Befragungen verändern zum Beispiel die Teilnehmeranzahlen um eine gewissen Repräsentativität vorzuheucheln oder ändern plump die Reihenfolge der Rankings um die Ergebnisse der angeblichen Repräsentativerhebungen zugunsten Ihrer Interessen erscheinen zu lassen.

Quelle: dpa

Ein gutes Beispiel dafür ist die Manipulation des ADAC-Autopreises "Gelber Engel". Dieser Fall hat in den Medien besonders für Aufregung gesorgt, da sich der ADAC selbst gerne als Retter mit "Saubermann-Image" in eben jenen Medien in Szene setzt und es kaum einen größeren Widerspruch für manchen Anhänger des Automobilclubs zu geben scheint. Anzumerken ist jedoch das dies nur eine von vielen Ungereimtheiten in der sogenannten "ADAC-Affäre" darstellt.
Seitdem schrecken viele Journalisten auf, wenn es um solche Ranglisten geht, natürlich besonders bei der Bewertung des dem Deutschen wichtigstem Gut, dem Auto. In einem Online-Artikel der LVZ zu diesem Thema gelang es Annika Graf, die Glaubwürdigkeit solcher Bewertungen differenziert darzustellen.

Man sollte Umfragen, die ohne Angabe jeglicher Quellen oder belegter Zahlen als statistisch repräsentativ gelten wollen, generell kritisch hinterfragen. Zumal bereits Anleitungen zur Manipulation von Umfragen (hier Online-Umfragen) im Internet zu finden sind.

In diesem Sinne: "Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen." - Immanuel Kant

Achtung Satire!

Besonders wir Medientechniker wissen, dass manch einer wesentlich lieber im Hintergrund die Fäden zieht, als vor der Kamera auf dem Präsentierteller zu stehen. Doch nicht nur bei Rampenscheuen, auch bei geübten Entertainern können Aussetzer entstehen wie stottern, ausrasten oder schlichtweg schweigen. Besonders in Fernsehinterviews kann man über Pannen auf feinstem Belustigungsniveau stolpern wie beispielsweise das Video zum Interview mit dem damaligen Parlamentarischen Staatssekretär der CDU, der während des Gesprächs große Mühe hatte, die eigens von seiner Partei aufgestellten Maastricht-Kriterien aufzuzählen wie man ab 4:17 verfolgen kann.

Doch auch, wenn man als Befragter der Überzeugung ist, alles pannenfrei durchgestanden zu haben und nichts Böses ahnt, hat die Produktion im Schnitt immer noch die Möglichkeit ihm mit dem Kuleshov-Effekt einen Strich durch die Rechnung zu machen und mit hinein geschnittenen Bildern oder Videosequenzen den Kontext vollständig zu verändern und die Statements der Person zu ignoranten und überheblichen Aussagen werden zu lassen. Dies kommt jedoch in seiner vollendeten Boshaftigkeit selten vor, da es gegen den Berufsethos der Journalisten spricht.




Die heute-show jedoch nutzt diesen Effekt beim Besuch des Journalisten Martin Sonneborn auf der Yachtmesse 2014 in satirischster und dem schwarzen Humor angrenzender Weise, indem die Luxus-Yachten mit Flüchtlingsbooten verglichen werden.

Marteria steht Rede und Antwort

Marteria ist derzeit einer der bekanntesten deutschen Rapper überhaupt. Mit seinem derzeitigen Album „Zum Glück in die Zukunft II“ hielt er sich 36 Wochen auf Platz 1 der Albumcharts.



Der 32jährige Rostocker, der mit bürgerlichem Namen eigentlich Marten Laciny heißt, beschäftigt sich in seinem Interview mit der ZEIT, erschienen in der Ausgabe 37/2014, mit allgemeinen und auch ganz privaten Themen. Eines wird dabei schon auf der ersten Seite klar: Er nimmt kein Blatt vor den Mund. Typische HipHop-Manier könnte man jetzt behaupten, doch im Gegensatz zu den mutmaßlichen Interessen von Rappern, beschäftigt sich ein Großteil des Interviews mit Politik und sozialem Geschehen in Deutschland.

Edward Snowden, Bundespräsident Gauck, sein Einsatz für die Organisation „Viva con Aqua“ oder der Umgang mit Videospielen in Bezug auf seinen 6jährigen Sohn – Marteria zeigt sich in diesem Interview vielseitig interessiert und engagiert.

Was er mit der Aussage „Die Fähigkeit, das Echte zu genießen, geht zurück.“  meint, lesen Sie am besten im Interview selbst nach.



Samstag, 13. Dezember 2014

Ich bin #nichtschön

Ohne auf die Inhalte ihrer Videos einzugehen, werden in den Kommentaren Youtuberinnen häufig auf Ihr äußeres wie Haare, Frisur oder Make-Up reduziert. Um darauf aufmerksam zu machen, wurde unter der Leitung von der Youtuberin Marie Meimberg mit zahlreichen weiteren Youtuberinnen ein Protestvideo produziert.
Mit dem Ausruf "ich bin #nichtschön" stellen sich darin 30 Youtuberinnen mit selbst beschreibenden Attributen vor; loyal, begeisterungsfähig, überdreht und reizend sind einige davon.

Screenshot aus dem Video "Ich bin #nichtschön"
Mehr zum Video und was es mit dem Verein 301+ auf sich hat, erfahrt ihr im Interview mit Marie Meimberg auf Spiegel Online.

Teaser (Onlineinterview) von Clara Adami





Donnerstag, 11. Dezember 2014

Bundesweite Radiosendung




Olli Schulz und Jan Böhmermann sind allseits bekannt für Ihre provokativen Podcasts der Radio-Sendung „Sanft & Sorgfältig“. Hauptsächlich eher im negativen Sinn. Das ist den Beiden ziemlich egal, sie bleiben auf Sendung. Es ist ein ungewöhnliches Format was sich schwer in Worte zu fassen ist, doch das Magazin „Radioszene“ hat es geschafft und beschrieb die Show im vergangenen Jahr als „Personality-Show, die Ihresgleichen sucht und vermutlich nie finden wird.“ (mehr dazu). Olli und Jan brechen am laufenden Band Tabus und nehmen kein Blatt vor dem Mund, was die Hörer fasziniert. Dennoch war „Sanft & Sorgfältig“ bislang nur bei radioeins in Berlin und Brandenburg zu hören. Seit dem 25. Mai 2014 sendet das Chaos-Duo auch auf ARD-Wellen und anderen Sendern bundesweit. Im Detail erklären Olli Schulz und Jan Böhmermann ihre Meinung zu dem Thema in einem für Sie nur typisch vulgären, lauten und authentischen Interview auf radioeins. Radioszene teilte dieses mit Sende-Informationen und weiterführenden Links.

Montag, 8. Dezember 2014

Blogger und Word (blue link problem)

Bitte achtet darauf beim Einfügen von Texten in eure Blogger-Posts nicht direkt aus Microsoft Word herauszukopieren.
Das kann dazu führen das im Blog alle Links blau werden, weil es das CSS, die Formatierung, des Blogs überscheibt. Word schreibt im Hintergrund ziemlich viel HTML-Code in seine Dokumente rein. Fragt nicht warum... das weiß kein Mensch.

Wenn ihr aus Word rauskopiert, dann fügt es vorher in z.B. Notepad ein und entfernt den HTML-Code der dann unter Umständen auftaucht und dann fügt es in den Blog ein.

Wen es interessiert, der kann auf dieser englischen Webseite nochmal genau nachlesen was da genau los ist.

Medienberichte zum russischen Stopp des South Stream Pipeline-Projektes

(Bild: Gazprom AG)

Der plötzliche Stopp des South Stream Pipeline-Projektes seitens Russland verursachte ein breites Medienecho. Die komplexe Problemstellung aus Energiegeschäft, die Vielzahl der direkt oder indirekt beteiligten und betroffenen Länder (Bulgarien, Türkei, Italien, Österreich etc.), und die Einordnung in aktuelle Konfliktfelder in der Ukraine und auf dem Balkan sowie zwischen EU und Putins Russland allgemein, machen das Thema vielfältig und interessant.

Die Tagesschau berichtete vergangenen Dienstag über den Vorgang und die möglichen Folgen.

Auch der Deutschlandfunk berichtete vielfältig, u.a. in 'Wirtschaft und Gesellschaft'. Die gemeinte Folge ist nicht mehr abrufbar, andere Folgen der Sendung finden sich hier, und hier weitere Inhalte des Deutschlandradios zum Thema South Stream.

Der Istanbul-Korrespondent der FAZ setzte sich in mehreren Artikeln mit dem Thema auseinander, seine erste Reaktion hier.

Eine weitere ausführliche Darstellung der Zusammenhänge findet sich auch bei ZEIT Online.


(Ludwig Plath)


Es geht um die Wurst

Sächsische Konkurrenz naht – Im Rahmen der Kampagne „So geht sächsisch“ wird es am 
Nikolaustag neben bayrischen Brezen und Lebkuchen aus der Region auch erstmals Gratis-Würstchen mit original Bautzener Senf auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt geben. In Anbetracht drohender Verluste durch die Ostdeutschen, fahren die Nürnberger ihre Krallen aus... mehr 



von Sarah Just

Gaswirtschaftspreis für Energieprojekt geht an die HTWK.

 Die Fakultät für Maschinenbau und Energietechnik erhielt Ende November den diesjährigen Preis der deutschen Gaswirtschaft für Innovation und Klimaschutz. Das Projekt EDEV (Energiesparende Dezentrale EnergieVersorgungssystem) welches mit einer Versuchsanlage seit Herbst 2013 Betrieben wird, nutzt mehrere Systeme zur intelligenten Steuerung des Energie- und Wärmeverbrauchs eines Einfamilienhauses.

Für nähere Informationen empfiehlt sich der Videobeitrag des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

Rudi geht ein Licht auf - Weihnachtsvorlesung an der HTWK Leipzig

Rudi geht ein Licht auf

Weihnachtsvorlesung an der HTWK Leipzig: Brennend interessant, spannend illuminiert

 

Weil der Auftakt im vergangenen Jahr zum großen Erfolg wurde, organisieren zwei Fakultäten der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) erneut gemeinschaftlich eine Weihnachtsvorlesung mit vielen chemischen und physikalischen Effekten.

 

In „Rudi geht ein Licht auf“ am Dienstag, 9. Dezember, 18:10 Uhr im Raum LNW006
(Laborgebäude Naturwissenschaften, Gustav-Freytag-Straße 41a, 04277 Leipzig) garantiert Ihnen Medienprofessor Holger Zellmer eine spannende Show-Vorlesung mit 45 Minuten erstaunlicher Experimente, "die sonst im Physikunterricht nicht stattfinden“, Zitat Zellmer.
Laut der Pressemittleilung 110 der HTWK vom 05.12.2014 sind die Veranstalter, die Fakultäten Medien und IMN (Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften),
aufgrund des großen Andrangs des Vorjahres in den jetzt größeren Hörsaal umgezogen, wobei der Eintritt weiterhin natürlich für alle Interessierten frei bleibt.

Hobbyfotografen sind zudem herzlich eingeladen die Chance auf ein paar einzigartige Bilder zu nutzen, gute Fotomotive, wie etwa leuchtende Gurken
oder brennende Röhren werde es zu Hauf geben wenn die.

Macher die Geschichte aus dem Vorjahr wieder aufgreifen, nach der das
Rentier Rudi 2013 nach Leipzig gekommen ist um wegen Weihnachten Verpackungswesen zu studiern, und weiterführen.

HTWK unterstützt Projekt zur Kindergesundheitsförderung

[Radionachricht]

Die Stadt Leipzig beginnt ab Januar 2015 mit ihrer Arbeit am „Projekt zur Förderung der Kindergesundheit in Leipzig-Grünau“. Damit soll bereits Kindern im Krippen- und Grundschulalter die Notwendigkeit ausgewogener Ernährung und ausreichender Bewegung vermittelt werden.

Unterstüzt wird das Gesundheitsamt dabei von einer Forschungsgruppe Soziales und Gesundheit der HTWK Leipzig, sowie der Kindermedizin der Universität Leipzig. Zudem fördern die AOK Plus und die ikk classic das Projekt. Eine weitere Zusammenarbeit mit verschiedenen Kindertagesstätten, Grundschulen, Freizeittreffs, aber auch dem Einzelhandel und der Gastronomie ist angestrebt.
Ferner sollen gesundheitsfördernde und gesundheitsschädliche Aspekte in Grünau erkannt werden. Dies soll dabei helfen vorhandene Strukturen besser nutzen zu können und in der zukünftigen Stadtteilentwicklung zu berücksichtigen.
Dies veröffentlichte das Dezernant Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule in einer Pressemitteilung vom 03.Dezember 2014.

Sie hörten Henriette Simros aus Leipzig.


Quelle: Dezernat Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule (Stand: 03.12.2014)

Sonntag, 7. Dezember 2014

Die Rettung für öde Feiertage

Seit Anfang Dezember wandelt der lebendige Adventskalender der Lehrbuchhandlung BuMerang durch die HTWK. Er ist jeden Tag, in der Mittagspause, im Foyer des LIPSIUS-Baus unterwegs. 
Dort kann man sein Los, mit Namen, einwerfen und an der Verlosung des Adventskalender-Buchs des Tages teilnehmen. Wer in der Mittagspause zu viel um die Ohren hat, kann auch einfach den aktuellen Beitrag auf der Facebookseite liken. Ob Bestseller, Ratgeber, Komödie, Lyrik oder Fantasy, es ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Die perfekte Möglichkeit noch ein Weihnachtsgeschenk für Familie oder Freunde zu ergattern, oder einfach Lesestoff für die Feiertage zu haben.


von Steven Kästner

Mittwoch, 3. Dezember 2014

"Mit dem Zweiten sieht man mehr."

Mal eben während des Blockbusters am Abend die Cast-Liste googeln oder sich über die Fußballberichterstattung aufregen -  dies und einiges anderes tun wir Deutsche laut einer Studie des ARD und ZDF 2014 imer mehr. Vor allem Jugendliche greifen beim Fernsehen immer öfter zu Smartphone & Co. Bei der Nutzung eines "Second Screens" wird hauptsächlich zwischen programmbezogener ( Inhalte zur Sendung ) und unabhängiger ( Mailing, Onlineshopping, etc.) Nutzung unterschieden. Genauere Informationen und weitere interessante Fakten rund um das Thema "Second Screen" wurden in einem ausführlichen Beitrag gesammelt.

Marktanteile der Fernsehprogramme

Die ARD stellt online einen Service bereit, mit dessen Hilfe Interessierte sich über die Marktanteile der Fernsehprogramme im deutschen Fernsehen informieren können. Dabei sind die Anteile dreier öffentlich-rechtlicher und dreier privater Sender dargestellt.




Folgende Annahmen kann man der Tabelle entnehmen:

Allgemein lässt sich ermitteln, dass die deutsche Bevölkerung verstärkt zum Abend (ab ca. 18 Uhr) fernsieht. Hierbei kann man einen deutlichen Unterschied zwischen den öffentlich-rechtlichen und den privaten Sendern erkennen, da die privaten Sender weniger Anteile verzeichnen.

Die ARD ist der Sender mit den meisten Anteilen, während ProSieben die wenigsten Anteile hat.

Man kann der Tabelle nicht entnehmen, ob die Marktanteile der einzelnen Sender zwischen den Jahren 2012 und 2013 besonders zu- oder abgenommen haben.

Weiterhin sind die veröffentlichten Daten, vor allem am Vormittag, nicht repräsentativ, da die Zeitspanne sehr groß gefasst ist und somit nur schwer mit den Werten des Nachmittags bzw. Abends verglichen werden kann.

Der Wert der Marktanteile scheint bei den öffentlich-rechtlichen Sendern tageszeitabhängig zu sein, wobei der Trend in die Abendstunden geht, während die privaten Sender sich gleichbleibender Werte erfreuen.

Quelle: AGF/GfK Fernsehforschung, Fernsehpanel (D+EU), r; TV Scope.

Gedeihliches Nebeneinander - das duale Rundfunksystem in Deutschland.


Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat einen öffentlichen Auftrag zur Grundversorgung, der unter öffentlicher Kontrolle und mit gesetzlich geregelter Finanzierung erfüllt werden muss.
Er ist gesetzlich geregelt, und seine Existenz gesetzlich garantiert, aber nicht mit einem staatlichen Rundfunk zu verwechseln. Er ist weitgehend unabhängig vom Steuersystem und von der Werbewirtschaft.
Der privatwirtschaftliche Rundfunk arbeitet unter normalen marktwirtschaftlichen Bedingungen, ist profitorientiert und dem freien Wettbewerb ausgesetzt. Laut den Rundfunkurteilen aus den achtziger Jahren kann der private Rundfunk allerdings keine Grundversorgung übernehmen, aufgrund der Abhängigkeit von der Werbung. Allzu aggressive Konkurrenztätigkeit zu den öffentlich-rechtlichen Anstalten ist also nicht in seinem Interesse, denn diese garantieren erst seine eigene Existenz und Verfassungsmäßigkeit .
Vereinzelt spricht man von der Gruppe der regionalen offenen Kanäle als "dritter Säule" des deutschen Rundfunksystems. Da diese aber aus bürgerlicher Initiative hervorgehen und sich je nach lokalem Angebot und Reichweite deutlich unterscheiden, kann man Organisationsform und -zweck hier nur schlecht verallgemeinern.

Quelle und weitere Informationen: Wikipedia

Videoportale verändern Fernsehen



Seit 2005 erobert Youtube als bedeutendste Videoplattform den Markt und zählt allein in Deutschland ca. 38 Millionen User (Stand: 2012) - Tendenz steigend. Doch neben Youtube gibt es noch zahlreiche andere Plattformen, die das Bewegtbild anbieten und damit die Medienlandschaft prägen. Vor allem das Fernsehen, der vermeintlich größte Konkurrent jener Art von Online-Diensten, wird dadurch entscheidend verändert.

Sie wollen mehr wissen über diese Veränderungen? klicken Sie hier.

YouTube, das Fernsehen der Zukunft?

Drehsets mit endzeitlichen Kulissen, Atombunker, umgedrehte Polizeiautos, man könnte meinen man ist bei einem Dreh eines neuen Godzilla Films. Falsch!


Sie befinden sich in den YouTube Studios in Los Angeles. Hier arbeitet Chris D'Angelo (YouTube Manager) gerade am Fernsehen der Zukunft.
Mit einem Umsatz zwischen vier bis sechs Milliarden Dollar im Jahr 2013, ist heute noch fraglich ob YouTube das Fernsehen verdrängen wird, doch die Prognosen sehen gut aus:
Bis 2020 soll der Umsatz auf 20 Milliarden Dollar steigen.
Das wird vor allem durch Werbeeinnahmen bewerkstelligt.
Productplacement, Firmenkanäle oder personalisierte Werbespots machen das Internet für Werbekunden immer attraktiver und werden in zukunft zu einer ernsthaften Konkurenz für den Werbemarkt im Fernsehen.       (Quelle Bild: SceneTakeTwo)


Für mehr Details: SpOn

Social TV und Immersive TV

Das Fernsehen der Zukunft begnügt sich nicht mehr damit, einfach angeschaut zu werden, nein! Das Fernsehen der Zukunft möchte, dass man mit ihm spielt, mit ihm redet, mit ihm interagiert und gar selbst ein Teil von ihm wird.



So will man es dem Internet gleich tun und mit Hilfe von Chat- oder Kommentarfunktionen den Nutzer enger an die konsumierten Programme binden. Dies findet momentan meist noch über ein seperates Gerät wie ein Smartphone oder Laptop statt, doch in Zukunft sollen diese Funktionen bereits fest in TV-Geräten integriert sein.
Ferner sollen  Funktionen von Spielekonsolen integriert werden, welche zum Beispiel die Steuerung über ein Touchpad oder Gestensteuerung (z.B. Kinect) ermöglichen, sowie stereoskopische Darstellungen, die keine 3D-Brille mehr benötigen (z.B. Nintendo 3DS) oder gar als Sportgerät dienen (z.B. Wii Sports).
Doch damit nicht genug. In Zukunft sollen Fernseher nicht nur gefilmtes zeigen, sondern auch selbst live filmen und streamen, um somit neue Sendeformate zu ermöglichen in denen der Zuschauer von seiner Couch aus Teil des Programmes werden kann.

Näheres und weitere Themen ist in folgender Trendstudie zu erfahren.

Sind YouTube-Netzwerke die neuen Sender?

Innerhalb von knapp 10 Jahren hat sich YouTube mit monatlich mehr als 38 Millionen Unige Usern zur weltweit führenden Videoplattform entwickelt. Dies entstand durch eine Strategie, die man normalerweise aus den frühen Jahren der Fernsehproduktion kennt. YouTube bietet beispielsweise verschiedene Nischen für die Nutzer an, von denen damals in der Fernsehgeschichte schon kleinere Sender profitierten und zu großen Sendermarken wurden. Außerdem bietet YouTube ein Content-Angebot außerhalb des Fernsehens an. Einerseits bieten YouTube-Produzenten mit ihren Kanälen verschiedenste Themen an denen man folgen kann, andererseits kann YouTube gleichzeitig alle Channels bewerben ohne zu fürchten das der Zuschauer vom Sendeangebot abspringen könne, da nun einmal alles auf YouTube gesendet wird.

Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die YouTube Netzwerke. Hierzu zählen Channels die sich zu einem großen Netzwerk zusammenschließen und gemeinsame Ziele am Markt und gegenüber YouTube verfolgen. Durch diese "Multi-Channel-Networks" sind YouTube Produzenten, Werbetreibende und Youtuber gemeinsam involviert.

Durch das Entstehen  von Netzwerken wird versucht die Reichweite zu erhöhen und mehr "Views" einzufahren. Weiterhin wird Versprochen höhere Erlöse aus der Vermarktung zu bekommen und Produktionen von Videos zu verbessern.

Alles in allem kann man jedoch sagen das YouTube dem klassischen Fernsehen keine Konkurrenz machen wird, da vor allem Fernsehanstalten die Channels betreiben und das Know-How und die Talente mit in die klassische Fernsehwelt bringen. Hinzu kommt das viele User die YouTube bekannt gemacht haben mittlerweile zu anderen Plattformen gewechselt sind, in denen sie möglicherweise bessere Konditionen bekommen und einen freieren Einfluss auf ihre Produktionen haben.


Fernsehnutzung im Überblick

Die Fernsehnutzung wird in Deutschland mithilfe sogenannter Fernsehpanels festgestellt.
Unter Fernsehpanels versteht man eine spezielle Messtechnik, die von der GfK Fernsehforschung in den Panelhaushalten installiert wird. Diese Messtechnik protokolliert und speichert je Fernsehgerät sekundengenau, welche Fernsehprogramme am Fernseher oder über Zusatzgeräte gesehen werden.

5.640 Haushalte mit insgesamt 13.000 Personen sind repräsentativ für das gesamte Fernsehverhalten der Deutschen. Folgendes Diagramm visualisiert die Nutzung pro Woche seit 1995 bis 2013 in allen Altersgruppen.




Für ausführlichere Daten klicken Sie hier.

Volltextdatenbank

Eine Volltextdatenbank ist eine elektronische Sammlung von Volltexten. Diese werden vor allem bei Zeitungs- und Zeitschriftenarchiven genutzt, sodass der Nutzer online auf zurückliegende Texte zugreifen kann.



Jedoch ist es oftmals nicht möglich eine unbeschränkte Recherche des Archivbestandes durchzuführen, da innerhalb der Volltextdatenbank nur aktuelle Ausgaben oder Auszüge dieser bzw. nur Artikel der letzten 4 Wochen zur Verfügung stehen.
Einzige Ausnahme bildet dabei die Berliner Zeitung, welche ein komplettes Volltext-Archiv zur Verfügung stellt. Um trotzdem einen vollen Zugriff auf die Archivbestände der Zeitschriften zu haben, muss man dafür einen bestimmten Beitrag zahlen.



von Domenique Widera

Recherche - Referenzdatenbanken


Referenzdatenbanken werden auch Bibliografische Datenbanken genannt.
Sie erfassen sowohl selbstständige Literatur (Bücher und Zeitschriften) als auch unselbstständige Literatur (einzelne Kapitel aus Büchern bzw. Artikel aus Zeitschriften). Referenzdatenbanken enthalten nur Verweise aus Dokumente und nicht die Dokumente selbst. Mit Hilfe dieser Verweise, kann der Standort eines Buches bzw. eines Dokuments bestimmt werden.


Der Virtuelle Katalog der Universität Karlsruhe recherchiert in mehreren Bibliotheken gleichzeitig.
Hier werden die Online-OPACs aller Online-Bibliothekskataloge, die ausgewählt wurden durchsucht.

Auch die HTWK Leipzig besitzt einen OPAC, der zur Suche nach Literatur in der Standortbibliothek der HTWK genutzt werden kann.

von Beatrice Bode