Dienstag, 21. April 2015

"Wir führen Wissen." - Die SLUB Dresden


Die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) ist eine der größten wisschenschaftlichen Bibliotheken in ganz Deutschland. Ihr Bestand ist auf 6 Gebäude im Raum Dresden verteilt. Allein im gedruckten Bestand verfügt die Bibliothek über ca. 5 Millionen Printmedien. Zu verschiedenen Fachgebieten wurden umfangreiche Sammlungen in verschiedenen Ausgabeformen angelegt. Grundsätzlich ist die Benutzung der SLUB gebührenfrei.

"Normale" Nutzer können über den SLUB-Katalog auf der Website oder mithilfe der mobilen App im Angebot gezielt suchen oder einfach einmal stöbern. Lokal existieren allein 12 indexierte Datenquellen, unter anderem für e-books, CD-ROMs, Tageszeitungen etc., hinzu kommt eine große Anzahl an externe Datenquellen.
Wissenschaftlich Arbeitende werden bei ihren Recherchen durch verschiedene Datenbanken und Suchoptionen unterstützt, zum Beispiel über das Datenbank-Infosystem DBIS.




Directory of Open Access Journals

Wer schon immer wissen wollte, welche neusten Erkenntnisse es für die Herstellung und Konzeption von Kristallfiltern in Antennen gibt, der dürfte bei Directory of Open Access Journals, kurz DOAJ, fündig werden.

Hierbei handelt es sich um eine Online-Datenbank, welche Verlinkungen zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen und Journalen sammelt und durch eine Creative Commons License der Allgemeinheit zur freien Verfügung stellt.

Gegründet wurde sie im Jahre 2003 von Bibliotheksmitarbeitern der Universität Lund und wird seitdem von freiwilligen Mitarbeitern aus aller Welt administriert und überprüft. Finanziert wird dieses Projekt von Mitgliedsspenden, sowie diversen namhaften Wissenschaftsverlagen.

YouTube Videos im MLA-Stil zitieren

Wie zitiere ich ein YouTube Video in einer wissenschaftlichen Arbeit?

Es gibt verschiedene Situationen in denen ganz bestimmte Formate benötigt werden. Im Folgenden die Wichtigsten:

Zitat direkt im Text
  • in Klammern und Anführungszeichen
  • Name des Regisseurs/Person(auch Beutzername von Youtube), in Klammern oder direkt im Text
Beispiele:
  • Maru ist eine Katze, die berühmt ist für ihre verschiedenen Possen (“Maru Greatest Hits”).
  • In "3 Women" erklärt Associated Press, dass der Mann, der verantwortlich ist für die Gefangenhaltung der drei Cleveland-Frauen, zusammen mit zwei anderen Verdächtigen fest genommen wurde.

Im Literaturverzeichnis
  • Namen der Ersteller: Nachname, Vorname.(Punkt wichtig!)
  • Titel vollstandig in "" +.(!)
  • Name der Webseite(kursiv) +.(!)
  • Name des Sponsors(Verantwortliche) +,(hier Komma!)
  • Veröffentlichungsdatum im Format [Tag.Monat Jahr] +.(!)
  • Publikationsmedium +.(!)
  • erstes eigenes Zugriffsdatum(frühestens gleich dem Veröffentlichungsdatum) +.(!)
  • (URL) wenn verlang, in < > +.(!)
Beispiel:

Im Literaturverzeichnis ohne Erstellername (nicht von Ersteller veröffentlicht oder wenn Ersteller nicht bekannt)
  • vollständiger Name +.
  • Webseitenname +.
  • Sponsor +,
  • Veröffentlichungsdatum +.
  • Publikationsmedium +.
  • erstes Zugriffsdatum +.
  • wenn verlangt URL in < > +.
Beispiel:

Videos von Youtube selbst zitiern
  • Ersteller = Youtube +.
  • vollständigen Titel in "" +.
  • Name Webseite +.
  • Veröffentlichungsdatum +.
  • Publikatonsmedium +.
  • erstes Zugriffsdatum +.
  • wenn verlangt URL in < > +.
Beispiel:

 Quelle: http://de.wikihow.com/Ein-Youtube-Video-im-MLA-Stil-zitieren

Internetquellen richtig zitieren

Im digitalen Zeitalter ist die Verwendung von Quellen aus dem Internet zum Beispiel für die eigene Bachelor-, Diplom- oder Masterarbeit unabdingbar geworden. Daher sollen hier wichtige Zitationsregeln für Online-Quellen genannt werden:
Wie bei Printquellen muss der Name des Autors/ der Autorin und der Aufsatztitel mit Name des   Gesamtwerkes angeführt werden.
Als Nächstes muss der Name der Webseite erfolgen, der aus der Adressleiste des Browsers entnommen werden kann. Wichtig: Hinter dem Namen der Website muss in Klammern das Datum genannt werden, an dem die Website aufgerufen und gelesen worden ist.
Eine korrekte Zitierweise wäre demnach:

Autor/Autorin: "Aufsatztitel", in: Name des Gesamtwerkes (Verlag, Erscheinungsjahr), unter: Name der Website (abgerufen am TT.MM.JJJJ)
Beispiele:
Fisher, K.: „Locating frames in the discoursive universe“, in: Sociological Research Online 2 (1997, 3), unter: http://www.socresonline.org.uk/socresonline/2/3/4.html (abgerufen am 26.04.2010).

Booth, G. Geoffrey: „Foreign-Exchange Profits in Two Early Renaissance Money Markets“, in: Journal of European Economic History 2009, 1, S. 123–145, unter: http://www.unicreditreviews.eu/uploads/04_booth_121-146_jou_1.09.pdf (abgerufen am 26.04.2010).
KVK - Karlsruher Virtueller Katalog


Der Karlsruher Virtuelle Katalog ist keine eigenständige Datenbank. Sie leitet Suchanfragen an zahlreiche Bibliothekskataloge weiter, die in einer umfangreichen Liste von Bibliotheken angekreuzt werden müssen. Durch diese weltweite Suchmaschine können mehr als 500 Millionen Büchern und andere Medien gefunden werden. 

Dieser Katalog kann nicht mehr anzeigen als die angesteuerten Kataloge und vermittelt nur die eingegeben Suchanfragen. Die Suchanfrage können vielseitig definiert werden über die üblichen Begriffe Freitext, Titel, Autor, Körperschafrt, Schlagwort, Jahr, ISBN oder Verlag. 

 


Die Suche nach der Wissenschaft mit Google Scholar


Haben Sie sich nicht schon immer einmal gefragt, wie man nach wissenschftlichen Arbeiten sucht!?
... Dann ist Google Scholar genau das Richtige für Sie!!!

Auf diesem Portal kann man aus vielen verschiedenen Bereichen, wie bewertete Studentenarbeiten, literarische Werke, Zusammenfassungen & Artikel und vielem mehr, wissenschaftliche Literatur ermitteln.

Vorteile
• große Datenbasis
• Algorithmus der zu brauchbarer Trefferliste führt

Nachteile
• eingeschränkte Filterfunktion
• Treffer schwer auf spezifisches Fachgebiet fokussierbar
• keine intellektuelle Qualitätsprüfung

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Quellen
http://scholar.google.de/intl/de/scholar/about.html
http://www.ub.uni-muenchen.de/suchen/google-scholar/index.html

Zotero - Your own Bibliothek

Zotero ist ein frei verfügbares Plug-in für den Firefox-Browser.Es bietet viele Möglichkeiten Informationen von Webseiten und Bibliothekskatalogen zu erfassen und zu verwalten. Es unterstützt viele Medientypen , z.B. pdf, Videos oder sogar ganze Webseiten. Es bietet Möglichkeiten, Quellen auf einen Klick zu erfassen und in verschiedenen Zitierstilen (u.a. APA) wiederzugeben. Außerdem beinhaltet es eine ausgeklügelte Search-Engine mit der man nach Autoren, Titeln und Schlagwörtern suchen kann. Eine besonderes Schmankerl ist die Gruppenfunktion, die es mehreren Usern ermöglicht, Bibliotheken in Zusammenarbeit zu erstellen oder nach Belieben auszutauschen. Chapeau!
Für weitere Informationen Click here!

Die Biliothek der Universität Leipzig

Übersicht der Katalog-Inhalte mit Ausnahmen

Der Online-Katalog der UB Leipzig  bietet umfangreiche Recherchemöglichkeiten. Wie in den meisten Uni-Bib.-Katalogen enthält er den physischen Buch- und Zeitschriftenbestand aller Filialen (mit einigen exotischen Ausnahmen: Inkunabeln (was ist das?), Münzen, Ostraka (was ist das?), Portraitstiche), direkten Zugriff auf digitale Inhalte (diese aber zumeist nur aus dem Campus-WLAN oder via VPN) und die Möglichkeit, Neuerwerbungsvorschläge zu machen. Für extreme Recherche stehen Verzeichnisse von freien und lizenzierten Datenbanken aller Art, sortiert nach Fachbereichen, zur Verfügung.
Foto: Stefan Lehmann / LVZ
Besonders die Campus-Bibliothek am Augusteum ist einen Besuch wert. Sie hat rund um die Uhr geöffnet. im tiefen Keller mit Lichthof schlafen Studenten auf ihren Computern, und es raschelt überall. Ab und zu sieht man kleine Kommilitonen auf Socken, die hinter einer staubigen Bücherreihe eine Zahnbürste oder sowas herausholen, weil sie vielleicht gerade keine Wohnung haben, und den 24h-Zugang nutzen, um keine kalten Füße zu kriegen, und noch ein bisschen zu schmökern. Nutzeraccount und Lesekarte sind auch für externe Studenten (z.B. HTWK) easy zu erhalten. Diese sind für die reine Recherche im Katalog keine Bedingung, aber für einfacheren Zugriff und Ausleihe zu empfehlen. Der Nachteingang der Campus-Bibliothek ist ein bisschen schwer zu finden. Er liegt in einer dunklen Ecke zwischen Weisheitszahn und Augusteum.

[Florian U., Ludwig P.]

Literaturverwaltung Citavi - ein Segen für Studenten

"Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig hat eine Campuslizenz für die Software „Citavi – Literaturverwaltung und Wissensorganisation“  erworben. Ab sofort können Mitarbeitende und Studierende unserer Hochschule dieses leistungsfähige Programm für Studium, Lehre und Forschung am Arbeitsplatz und daheim nutzen." (1)

Was ist an Citavi so praktisch ?

Citavi hilft dir den Überblick zu bewahren und deine Recherche zu unterstützen - selbst im Bibliothekskatalog deiner Hochschule. Wichtige Textstellen kannst du als PDF sichern und per Klick in Citavi sogar mit Quellenangaben in deine Arbeit integrieren. Strukturlosigkeit ist passé, da Citavi deine Gedanken und Zitate in einer Gliederung ordnet. Kapitel für Kapitel kannst du so deine Arbeit strukturieren. Über Citavis Word-Add-In kannst du deine Notizen und Zitate direkt in den Text mit einbinden. Und damit nicht genug - Citavi erstellt außerdem ein Literaturverzeichnis mit wissenschaftlicher Norm. (vgl. 2)



Interessiert ?

Citavi ---> herunterladen


Citavi Werbediagramm





(1) http://www.htwk-leipzig.de/de/biblio/rech-start/citavi/
(vgl. 2) http://www.citavi.com/de/studierende2.html

Katalog "KaPri" - Was ist das? Was bringt das?

Wer beim Anblick des Wortes "Kapri" jetzt fälschlicher Weise auf den Gedanken 'Urlaub' oder gar 'erfrischendes Trinkpäckchen-Getränk' kam, den müssen wir leider enttäusschen.

KaPri heißt der neuen Bibliothekskatalog der HTWK Leipzig. 
Seit Anfang 2015 ist er in Betrieb und liefert zuverlässig Hilfe bei der Recherche für wissenschaftliche Arbeiten und Klausuren.



Was hat dieser Bibliothekskatalog also zu bieten?
  • Printmedien
  • elektronische Bücher
  • Zeitschriften
  • lizenzierte und frei zugängliche Online-Ressourcen
Das wars? - Nicht ganz. Der KaPri Katalog lässt sich auf euren mobilen Endgeräten, wie Smartphone und Tablet nutzen und ist deshalb auch für unterwegs ganz praktisch.

Also wenn ihr mal wieder für eine Präsentation, eine Hausarbeit oder gar Bachelorarbeit ein paar Literaturquellen braucht: Schaut doch mal im KaPri Katalog vorbei. Da findet ihr bestimmt was :)

Quellen:
https://www.htwk-leipzig.de/de/biblio/rech-start/rech-opac/
http://kapri.htwk-leipzig.de/primo_library/libweb/action/search.do?vid=49LEIPHTWK_VU1


 





Literaturverzeichnis mit Word

Ein Literaturverzeichnis in Word erstellen? Nichts leichter als das!

Hier wird in einfachen Schritten erklärt, wie selbst ein Laie mit wenigen Klicks seine Quellen im Text deklarieren und ein Literatuverzeichnis erstellen kann.


Schritt 1:
Cursor an das Ende des Zitats setzen!

Schritt 2:
Toolbox öffnen! (Standard Menüleiste)

Schritt 3:
Auf das zweite Symbol von links klicken! -> Es öffnet sich eine Maske.


Schritt 4:
Entscheide dich für eines der Zitatformate!

Schritt 5:
Eintrag erstellen! (Maske ändert sich je nach Quellenart)

Schritt 6:
Bestätigen!

Schritt 7:
Literaturverzeichnis unter "Verweise" automatisch erstellen lassen!

...Fertig!

Quelle: http://www.macwelt.de/tipps/Tipps-Word-2011-Literaturverzeichnis-mit-Word-anlegen-und-verwalten-4980822.html

Dienstag, 7. April 2015

Horst Schlämmer und die HSP - eine Parodie

Der aus Film und Fernsehen bekannte Schauspieler Hape Kerkeling ist berühmt für seine Fähigkeiten in verschiedenste Rollen zu schlüpfen. Eine seiner Bekanntesten dürfte der grantige Horst Schlämmer sein, der in seinem Film "Horst Schlämmer - Isch kandidiere" die Hauptrolle spielt.

In dem Film gründet Horst Schlämmer zur Bundestagswahl 2009 die fiktive Partei HSP. Damit will er mit den etablierten Parteien abrechnen und selbst Bundeskanzler werden.

Der Film zeigt auf satirische Art und Weise die Parteienlandschaft Deutschlands, aber auch wie sich hierzulande auf einfache Art und Weise Wählerstimmen gewinnen lassen.

Für die Umsetzung hat sich Hape Kerkeling einige Mühen gemacht. Von einem eigenen Wahlprogramm bis hin zu gut inszenierten Pressekonferenzen hat die HSP alles was man braucht um auf den ersten Blick wie eine reale Partei auszusehen.

Es wundert dadurch vielleicht wenig, dass in einer Umfrage des Sterns 18% der Befragten angaben, dass sie es sich vorstellen könnten zum Wahltag die HSP zu wählen. Punkten konnte Horst Schlämmer womöglich mit der Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen und der Bezahlung von Schönheits-OPs durch die Krankenkassen...

Horst Schlämmer als Figur Kerkelings: http://www.hapekerkeling.de/hapekerkeling/figuren.php

Wahlprogramm: http://www.bild.de/unterhaltung/kino/stellt-wahlprogramm-vor-9426678.bild.html

18% für HSP: http://www.abendblatt.de/vermischtes/article108540974/18-Prozent-fuer-Horst-Schlaemmer-Partei.html

Das Voynich-Rätsel



Das Voynich-Manuskript ist ein Schriftstück der Frührenaissance, welches in einer bisher nicht identifizierten Schrift und Sprache verfasst worden ist.
Es ist benannt nach Wilfrid Michael Voynich, der das Manuskript 1912 erwarb.
Seit 1969 befindet es sich im literarischen Bestand der Yale-Universität.
Seitdem sind zahlreiche Übersetzungsversuche gescheitert.
Der Text soll etwa 170000 einzelne Glyphen umfasst, wobei der Text anscheinend mit etwa 20-30 Zeichen dargestellt werden kann.
Einige Ähnlichkeiten zur lateinischen und englischen Sprache können nachgewiesen werden.

Nun soll es 2007 einer "genialen" Person gelungen sein dass Manuskript entschlüsseln zu können.
Jutta Kellner gibt an, dass Rätsel um das Manuskript gelöst zu haben. Den Schlüssel habe sie bereits nach 5 Tagen intensiver Arbeit gefunden.Sie sieht in dem Manuskript eine Art abenteuerliche Geschichte die durch die Verschlsselung nicht verfälscht werden kann. Ihre Ergebnisse sind jedoch stark anzuzweifeln da sie vor der Vollendung keine genaue Übersetzung preisgeben will, sie für die Vollendung jedoch geldliche Spenden in Höhe von 185.000 Euro benötigt, da sie sich nicht durch gewöhnliche Arbeit ablenken lassen könne. Dadurch wirkt sie unseriös. Außerdem fundiert sie die Richtigkeit ihrer Arbeit nur mit ihrer gottgegebenen "Genialität". Dieser Genialität ist auch ihre Entschlüsselung des Maya-Kallenders. Viel Spaß beim Lesen!

Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Voynich-Manuskript
               http://voynich-manuskript.de/ms408/home/

D/M-ockumentary

Eine Moku über eine Doku. 

Mockumentary beschreibt eine fiktive bzw. vorgetäuschte Dokumentation über eine Sachverhalt oder ein Ereignis. Dabei kann es auf wahren Personen oder Begebenheiten basieren, allerdings ironisch/satirisch aufgearbeitet und präsentiert.


Im Beispiel "The Dark Side of the Moon" wird die "gefälschte Mondlandung" der Amerikaner im Jahr 1968 aufs Korn genommen. 
Regisseur William Karel offenbart 2002, wie Stanley Kubrick parallel zum Dreh des Films "Odyssee im Weltraum" mit Hilfe der CIA Bilder für die Mondlandung von Apollo 11 inszenierte.
Karel bediente sich dabei der mannigfaltigen Verschwörungstheorien, die über die Mondlandung kursieren und sorgte mit diesem postironischen Beitrag für große Aufmerksamkeit.

Um für Durchblick in dieser multicodierten Botschaft zu sorgen konsultierten wir den Film3Sat und natürlich Wikipedia.

Faust. Der Tragödie dritter Teil?


Friedrich Theodor Vischer alias Deutobold Symbolizetti Allegoriowitsch Mystifizinsky meisterhafte Fortsetzung des Faust stellt die ersten beiden Teile bei weitem in den Schatten. Mit deutungsschwangeren Worten übertrifft er gar die des alten Meisters:

"Es hat nicht ohne Recht,
Der Kritiker Geschlecht,

Voran der Geist, der stets verneint

Und stets als ihr Regent erscheint,

Den scharfen Einwand vorgebracht,

Der viele Leser stutzig macht..."

Es dürfte keine Zweifel geben, dass es sich hier um die wahre Fortsetzung der Klassiker handle, welche nicht nur im Geiste seines Schaffers, sondern vor allem im Geiste seiner treuen Anhänger ist.
Es möge sich kein Parodist mehr Kritik erlauben, den eines ist klar. In Goethes Worten findet man immer mehr Wahrheiten, umso länger man sucht!  
      





Botschaften in Fachwerkhäusern?

In diesem Beitrag wurde eine Frage in einem Forum veröffentlicht, die sich damit beschäftigt ob sich gewisse Inschriften in einem Fachwerkhaus um Runen handeln.

Dieser Mythos taucht auch in verschiedener Literatur immer wieder auf.
Jedoch wird nach tieferer Recherche deutlich, dass es sich hierbei um einen Irrtum bzw. Zufall handelt.
Im Buch "Runen und Fachwerk" von G. Ulrich Großmann verdeutlicht der Verfasser, dass es keinen Zusammenhang zwischen den Anordnungen der Balken im Fachwerkhaus und der Runenschrift gibt.
Ein mitteralterlicher Zimmermann konnte im Normalfall nicht einmal Zahlen schreiben, weshalb es für diesen kaum möglich war, Runen, die eine Buchstabenbedeutung haben, zu lesen und zu überliefern.
Bei der Anordnung der Balken ging es lediglich um die Statik des Hauses und darum, dem Haus ein repräsentatives, dekoratives Aussehen zu verleihen.


Neues Semester. Neues Glück.

Nachträglich frohe Ostern und viel Motivation
(mehr als das Häschen da hat) für das frischgeschlüpfte Semester.



Zum Thema: Ist das Häschen echt? Oder doch ein Fake?

Hitlers V-Waffen: Die Reichsflugscheibe



Seit Jahren beschäftigt sich die Medienlandschaft immer mal wieder mit dem Phänomen "Reichsflugscheibe". Die Theorien reichen von fliegenden Untertassen bis zum Leben auf dem Mond. Doch es bleiben klare Fakten die dafür sprechen aus. Es gab zwar Experimente mit alternativen Fluggeräten oder neuartigen Antrieben auf pseudowissenschaftlicher Basis, doch ob sie jemals den Boden verließen bleibt fraglich. Eine weitere Aufarbeitung dieses Themas finden sie in dem Artikel und einer zugehörigen Dokumentation von N24.




Quelle: Bild 1 -> http://www.deviantart.com/   Star Wars
             Bild 2 -> http://veehd.com/  Iron Sky

#Hitlerfake

#Hitlerfake - wurden wir alle belogen!?


Was ist geschehen?

Die Ausgabe 18/83 des "Stern" war ausnahmsweise vorgezogen worden: Das Heft mit dem Titel "Hitlers Tagebücher entdeckt" erschien statt wie gewohnt an einem Donnerstag bereits am Montag, dem 25. April 1983. Am Freitag zuvor, dem 22. April 1983, hatte der Stern die Meldung verbreitet, er sei im Besitz von 60 Bänden Tagebüchern Adolf Hitlers. Einige Kladden präsentierte man auf einer Pressekonferenz in Hamburg am Vormittag des 25. April. Erste Auszüge wurden in Heft 18/83 gedruckt. Schon auf der Pressekonferenz äußerten Experten aber Zweifel an der Echtheit der "Tagebücher".
Wie wurde es entlarvt?
Bereits am Morgen des Montag, 2. Mai, laufen die übereinstimmenden Urteile aller drei beteiligten Behörden ein: Bei den Tagebüchern handelt es sich um eine plumpe Fälschung. Die Schrift ist den wenigen bekannten Schriftzeugnissen Hitlers zwar gut nachgeahmt. Die Einbände, Heftfäden, Papiere und Tinten können zum großen Teil aber nicht aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs stammen. Und inhaltlich sind die Einträge voller historischer und chronologischer Fehler. Reflexionen, Emotionen, Überlegungen zu Handlungsmotiven oder Spezialkenntnisse, wie sie in einem belebten Tagebuch zu erwarten sind, sucht man vergeblich. Stattdessen reihen sich banale Aussagen über längst bekannte Ereignisse im Zeitungsstil aneinander.
Das Bundesministerium des Innern (BMI) und die Justitiare des Stern werden noch am 2. Mai über das Ergebnis informiert. Dem Wunsch des Stern, noch weitere vier Bände einer Prüfung zu unterziehen, möchte sich das Bundesarchiv nicht widersetzen. Am 4. und 5. Mai prüfen insgesamt sechs Archivare die neu eingetroffenen Kladden und stellen fest, dass für die meisten Bände die Edition „Hitler. Reden und Proklamationen“ von Max Domarus als Vorlage verwendet wurde: Wo Domarus Versehen unterlaufen waren, weisen auch die Tagebücher Fehler auf, wo Domarus Lücken hat, schweigen auch die Tagebücher.
Weiter könnt ihr hier lesen!
Quellen:
https://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/03454/index.html.de

Der verwendete Text ist ein Zitat vom Bundesarchiv, welche von uns in satirischer Form abgewandelt wurde.

Vinland-Karte - wie echt ist sie wirklich?

Ein Ende der Diskussion ist noch nicht in Sicht,
und wir sollen herausfinden ob wahr oder nicht?



Das isse. De Vinland-Karte.


Die Vinland-Karte, datiert auf 1440, zeigt bereits vor der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus, Teile des amerikanischen Kontinents inklusive Grönland und Island. Chemiker und Historiker sind bereits seit mehreren Jahren auf der Suche nach Hinweisen um die Echtheit des Dokuments zu beweisen. Dabei scheiden sich die Geister. Was die Einen als Echtheitsbeweis sehen, ist für die Anderen eindeutig das Indiz für die Fälschung der Karte. Aufgeführt werden hier zum Beispiel: die Beschaffenheit des Pergaments oder die Wurmlöcher. Chemiker sprechen von originalem Pergament, aber mit unechten Eintragungen.

Alles in allem lässt sich schwer eine Aussage über die Echtheit der Vinland-Karte treffen. Wir sind der Ansicht, das die Karte echt ist, jedoch einzelne Landumrisse und Inhalte nachträglich hinzugefügt wurden.
Wer jetzt nachts nicht mehr in Ruhe schlafen kann, liest am Besten selbst nochmal nach. Unsere Quellen haben wir unten für euch verlinkt.

Quellen:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/dd/Vinland_Map_HiRes.jpg
http://www.mysteria3000.de/magazin/neues-von-der-vinland-karte/
http://www.historicmysteries.com/vinland-map-fake-or-real/
http://www.merkur-online.de/multimedia/vinlandkarte-eine-faelschung-108329.html
http://diepresse.com/home/science/496882/Entdeckung-Amerikas_VinlandKarte-ist-echt
http://www.spektrum.de/news/sie-ist-echt/1002331

Die Beringerschen Lügensteine



Die Beringerschen Lügensteine, auch bekannt unter dem Namen "Würzburger Lügensteine" sind eine aufgeklärte Fälschung aus dem 18. Jahrhundert.


Der Würzburger Professor Johann Bartholomäus Adam Beringer erhielt 1725 von drei Jugendlichen mehrere Versteinerungen aus Kalkstein. Obwohl er zunächst misstrauisch war, überzeugten ihn eigene Pfunde schließlich doch davon, dass die Kalksteine echt wären.


Beringer veröffentlichte 1726 ein aufwendiges Buch, die "Lithographiae Wirceburgensis: specimen primum". Dieses Buch enthielt detailgenaue Kupferstiche, Vergleiche mit echten Fossilien, eine Beschreibung der Fundstelle und Erörterungen über mögliche Entstehungen.

Erst sechs Jahre später, kurz bevor er sein zweites Buch veröffentlichen wollte, erkannte Beringer den Betrug aufgrund eines Steines, der seinen Namen trug.

Er zerstörte einen Großteil der Sammlung und kaufte viele Bücher zurück.


Die übrig gebliebenen Steine sind heute wertvolle Sammelstücke, von denen sogar selbst Fälschungen angefertigt wurden. Der Restbestand der Bücher wurde von der Leipziger Bibliothek aufgekauft.




Quellen: Quittung von Eduard Mörike (07.04.2015 16:00)
               Würzburger Lügensteine bei Wikipedia (07.04.2015 16:00)
               Würzburger Lügensteine bei Würzburgwiki (07.04.2015 16:00)


Samstag, 31. Januar 2015

Heute schon zu Wort gekommen? - Die Vox-Pop im Radio

Die Vox-Pop ist wohl die einzige Möglichkeit den „kleinen Mann“ aka „der Hörer seines Lieblingssenders“ einmal zu Wort kommen zu lassen. Und Diese nutzt sowohl er, als auch der Sender, gern.

Es eignen sich eigentlich fast alle Themen, solange diese die Leute auf der Straße auch interessieren oder besser noch bewegen.

Viele Radiosender nutzen die Chance der Überraschung und der offensichtlichen Unvorbereitetheit aber auch gern, um ihre Hörer ein klein wenig durch den Kakao zu ziehen. In solchen Gag-Umfragen werden Fragen gestellt auf die man vielleicht nicht so schnell eine Antwort findet.

Ich habe euch auch so ein kleines Schmankerl des modernen Radios rausgesucht.

Es handelt sich um die „Pisa-Polizei“, welche täglich auf Streife ist um den Zuhörern ein Bild von den Bildungszuständen in Norddeutschland zu zeichnen. Nicht ganz ernst gemeint, versteht sich.

Hören kann man das täglich auf N-Joy.

Bei dieser Version handelt es sich zwar um einen Podcast, aber das wird genauso auch im Radio gesendet.

Viel Spaß!

http://www.n-joy.de/Medien,audio231106.html

Von Tomko Settgast

Montag, 19. Januar 2015

Multimediales Storrytelling - Killing Kennedy




Eines, wie ich finde, der besten Beispiele für Multimediales Storytelling des amerikanischen Magazins „National Geographic“.Im Zusammenhang mit dem gleichnamigen amerikanischen Fernsehfilm wird auf  beeindruckende Weise die Vorgeschichte, sowie die Tat selbst, aus Sicht der beiden Protagonisten, gegenübergestellt. Hierbei wird die Grenze aktueller Browser-Technologie ausgelotet und in verschiedenen Ebenen Hintergrundinformationen, Bild und Videomaterial zur Verfügung gestellt.

Mehr möchte ich nicht verraten.........Seht selbst…….Killing Kennedy

Multimediales Storytelling - Das Ihme-Zentrum


Die Hannoversche Allgemeine Zeitung (Madsack Medien Gruppe) hat im Jahr 2014 eine Geschichte über das umstrittene in Hannover gelegene Ihme-Zentrum verfasst.

Die Journalisten recherchierten die Geschichte des Gebäudekomplexes sowie Meinungen von Befürwortern und Kritikern und fassten diese in einer multimedialen Digitalfassung zusammen. Um die Leser an die Story zu fesseln wurden verschiedene Medienarten eingesetzt:





·       Videos und Bewegtbilder wurden zum einen zur Veranschaulichung der aktuellen Situation des Gebäudes aber auch in Form von Interviews mit Bewohnern eingesetzt.

·       Bilder und Grafiken dienen zur Verdeutlichung von Zahlen und Fakten sowie der Darstellung des mittlerweile heruntergekommenen Gebäudes.

·       Audio-Mitschnitte liefern Informationen über Meinungen von Bürgern und Bewohnern.

·       Texte verdeutlichen die Wertigkeit des Gebäudekomplexes für die Stadt Hannover, liefern aber auch Hintergrundinformationen über die Geschichte des Zentrums.
Hier geht es zur multimedialen Geschichte des Ihme-Zentrums.

Multimediales Storytelling - Prison Valley

Eine Stadt. 13 Gefängnisse. 36000 Häftlinge.

Die spannende Online-Dokumentation "Prison Valley" von Arte befasst sich mit der, ja etwas finsteren Geschichte, der US-amerikanischen Stadt Canyon City im Bundesstaat Colorado. Auf einer spannenden Reise durch die Kleinstadt und die umliegenden Strafvollzugsanstalten erfährt der Besucher was es heißt, von von 36000 Häftlingen quasi umzingelt zu sein und erhält einen nie zuvor dagewesenen Einblick hinter die Mauern des amerikanischen Strafvollzug und die dahinter steckende Industrie.


Bei dieser interaktiven Dokumentation liegt das Hauptaugenmerk auf dem in sich gestückelten Dokumentarfilm, der die wichtigsten Information enthält.Doch je nach Wunsch kann der User den gradlinigen Pfad des Films verlassen und so zusätzliche Informationen erhalten und mehr Hintergrundwissen aneignen. Die Präsentation stellt Interviews in Form von Text und Audios bereit, die die verschiedenen Blickwinkel auf das Leben im "Tal der Gefangenen" beleuchten. Auch die Geschichte des Tals wird in multimedialer Form aufbereitet und dem User zur Verfügung gestellt. Doch die Fülle an Informationen erschlägt den User nie, da er jederzeit entscheiden kann, wie tief er in die Ereignisse einsteigen will. Auch die Interaktion mit Personen des Films und anderen Usern ist perfekt eingebaut.

Doch ich will nicht zu viel verraten, macht euch auf, erkundet selbst das Prison Valley!



Henner Baberowsky

Mutlimediales Storytelling - Snow Fall

Wenn es um Multimediales Storytelling geht, dann ist Snow Fall wohl der Vorreiter schlechthin.
Erzählt wird über eine Gruppe Skifahrer, die 2012 eine riskante Abfahrt absolvierten und dabei in ein schweres Unglück geraten sind.
Das besondere an der Geschichte?
Der Text wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Dazu kommt, dass verschiedene Grafiken, Fotos sowie Video- und Audiosequenzen in de Geschichte mit eingebettet worden.

Durch die Möglichkeit als Nutzer selber darüber zu entscheiden, welche Medien ich nutzen möchte, macht das lesen und verfolgen der Geschichte mehr Spaß und weckt das Interesse immer weiter. 
Zu viel verraten möchte ich aber nicht, man soll Snow Fall selber entdecken.





Julia Rudel

Sonntag, 18. Januar 2015

Datenjournalismus

Don't panic,
the world might not be as bad as you might believe!

Für die Dauer von einer Stunde werden den Zuschauern dieser Dokumentation eine Vielzahl von Fakten und Daten über die Veränderung der Lebensbedingungen der weltweiten Bevölkerung berichtet. Die Visualisierung basiert dabei auf originalen Daten und Grafiken von Gapminders und soll dazu dienen, eine ignorante Weltanschauung in der UK mit Hilfe von Fakten zu bekämpfen.
Mit Multimedialen Möglichkeiten und einer begeisterten und mitreißender Darstellungsweise werden dabei die verwendeten Fakten so visualisiert,dass es die Zuschauer direkt anspricht und ist ein Beispiel für ein Datenjournalismus mit einem guten Storytelling.

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CartoDB ist eine Software um Datensätze auf einer Karte zu visualisieren.CartoDB verfügt über viele Funktionen wie z.B. einer Twittervisualisierung oder Animationen. Das Tool ist als Open Source Version mit eingeschränkten Funktionen, aber auch kostenpflichtig verfügbar.
In der Garllery kann man sich einige interessante Anwendungsbeispiele ansehen.
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Infogr.am ist eine kostenfreie Seite auf der man sehr schnell, wie ich finde, auch sehr schöne Infografiken erstellen kann. Wenn man sich angemeldet hat, hat man Zugriff auf viele verschiedene Designvorlagen für Infografiken oder einfache Grafiken die man dann Individuell gestalten kann. Für weitere Funktionen wie z.B. einfügen von Karten, Speichern der Grafiken (PNG, PDF) oder einbetten von Real-Time-Data fallen allerdings monatliche Kosten an.

Hier eine von mir erstelle Beispielgrafik mit fiktiven Daten:



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Deutschland - Wie wir leben 
Eine dreiteilige Doku von der Sendung "Terra X" im ZDF. Man folgt einer fiktiven Familie namens "Müller" durch ihr leben und erfährt so alles über den deutschen Durchschnitt.

Prinzessin des deutschen Schlagers



"Atemlos" - das sind wahrscheinlich viele Männer, wenn sie Helene Fischer auf der Bühne performen sehen. Ein Ohrwurm, den keiner so schnell los wird!
Sie ist eine facettenreiche Frau - jung, dynamisch und talentiert. So verzaubert sie mittlerweile Jung und Alt und füllt ganze Stadien auf ihren Tourneen.



Warum und wie sie so erfolgreich geworden ist, erfahren Sie HIER!

Wohltäter oder kritisierter Softwaregründer?


Er ist Visionär, Geschäftsmann und Microsoftgründer - aber vor allem eine umstrittene Persönlichkeit. Bill Gates gibt sich als Chef von Microsoft entschlossen und mächtig und verschafft sich so bei seinen Angestellten großen Respekt.
Doch wie tickt der reichste Mann der Welt, wenn er nicht gerade die Welt durch eine bahnbrechende Idee verändert?
Doch die Frage, die Vielen unter den Nägeln brennt ist doch, wie er es geschafft hat von einem Nobody zu einem weltweit berühmten und erfolgreichen Unternehmer zu werden und wie seine Pläne jetzt aussehen, wo er doch
augenscheinlich alles erreicht hat?

- ein Porträt rund um Bill Gates!

Der Nachruf einer Schlagerlegende

Eine Eilmeldung, die viele Menschen schockt - Udo Jürgens ist tot.
Der Schlagersänger brillierte kürzlich noch bei seiner Jubiläumsfeier zum 80. Geburtstag und brachte, ohne es zu wissen, die Herzen der Zuschauer zum letzten Mal zum Schmelzen.
"Warum nur warum muss alles vergehen" singt die Schlagerlegende in einem seiner über 1.000 selbst komponierten Lieder.
Das fragen sich auch viele Fans und Bewunderer, was die Medienwelt motivierte sein Leben noch einmal zu reflektieren.

Hier noch einmal "Merci" sagen!


Mittwoch, 14. Januar 2015

Radio Blau und die Finanzierung eines nichtkommerzielles Radioprojekts



Radio Blau ist vielen Leipzigern ein Begriff. Der Sender versteht sich als "freies Radio". Das bedeutet, dass engagierte Menschen die Möglichkeit haben die lokale Radiolandschaft aktiv zu gestalten. Mit einem nicht zu unterschätzenden zeitlichen Einsatz ist es möglich ein eigenes Programm zu erstellen, gänzlich ungezwungen von äußeren Einflüssen- mit Themen die interessieren. Das Ganze geschieht abseits des altbekannten ´guten Morgen Trallala und gleich kommt Werbung mit ein wenig Musik und zwischendurch eine dpa- Meldung der privaten Sender. Es werden Themen aufgegriffen, die regional wie überregional brennen. Das ganze geschieht nahezu ungefiltert und unzensiert, dabei wird natürlich Wert auf die eigene Vernunft und Ethik gelegt.
Allerdings benötigt der Sendebetrieb und die Infrastruktur eine Menge an finanziellen Resourcen. 2009 wurde die Kooperationsvereinbarung mit Apollo Radio gekündigt. Apollo Radio hatte bis dahin die Sende- und Leitungskosten für die drei nichtkommerziellen sächsischen Radiosender (Radio Blau- Leipzig, Radio t- Chemnitz und Coloradio- Dresden) in Höhe von 40000 € übernommen. Nun kann man sich vorstellen, wie sich die Lage der freien Radiosender entwickelt hat. Radio Blau finanziert sich nunmehr fast ausschließlich durch Nutzungs- und Mitgliedsbeiträge, Spenden und Sponsoring aber auch durch Einnahmen aus Merchandise- Artikeln sowie Soli- Veranstaltungen werden für die Betreibung des Senders verwendet. Finanziert werde muss Miete, Telefon- und Internetkosten, Leitungs- und Sendekosten, Strom, Bürobedarf, Instandhaltung der Sendetechnik und noch einiges mehr. Allerdings reichen die Einnahmen nicht aus und die Radiomacher bewegen sich kontinuierlich an der Grenze des machbaren. Ein neuer Ansatz ist der Versuch Energiekosten durch die Nutzung modernerer Technik zu reduzieren. Die Anschaffungen sind wiederum nicht ohne Unterstützung möglich und man versucht die nötigen Mittel über ein Crowdfunding Projekt zu sammeln. Die Leser dieses Blogeintrages sind herzlich dazu eingeladen sich daran zu beteiligen!


Campus Records - Das studentische Hochschullabel der HTWK Leipzig

Von der Planung, Organisation und Produktion eines Albums, dessen Vermarktung und dem Klären der juristischen Fragen, über kleinere Audioprojekte bis hin zur Filmvertonung bietet Campus Records all denen eine Anlaufstelle, die gerne einen Einblick in diese Audiowelt wagen wollen. Schon für HTWK-Erstis ist es möglich, mit einzusteigen und kreative Ideen einzubringen. Man sollte natürlich nicht davor zurückschrecken, dass anfangs einiges an Zeit investiert werden muss, um alle organisatorischen Abläufe sowie die Verwendung der technischen Geräte zu verstehen. Sobald man das geschafft hat, kann es ans Umsetzen der Ideen gehen. Campus Records hat seit Neuestem auch einen Podcast im Angebot. Wenn du also Interesse hast, und motiviert bist, melde dich bei Campus Records! ← Mehr Infos

Als Hörbeispiel der hauseigene Oh!-Ton Podcast auf Soundclound.

Ipod + Broadcast = Podcast = Radio?



Ein tragbarer Mp3-Player (iPod) und der Wunsch Tonbeiträge über das Internet zu verteilen (eng. to broadcast): Und schon hatten Adam Curry und David Winer den Podcast erfunden.
Podcasts, dabei dreht es sich um das Bereitstellen und Veröffentlichen von Audiobeiträgen, die Nutzer sich unter Verwendung von RSS-Feeds herunterladen und anhören können.
Eine genauere Definition des Begriffs Podcast , grundlegende technische Infos, was Wortneuschöpfungen wie Podcaster, Podcatcher und Podder bedeuten und ob Podcast und Radio nun das Selbe sind, klärt die Website ITWissen.info.

Ein bisschen was übers Deutschlandradio

1994 entstand aus RIAS Berlin, dem Deutschlandsender Kultur und dem von der damaligen BRD getragenen Deutschlandfunk das Deutschlandradio als erstes deutsches, im ganzen Land empfangbares Radioprogramm. Es besteht heute aus den drei Sendern Deutschlandfunk, mit hohem Wort- und Nachrichtenanteil und Funkhaus in Köln, dem Deutschlandradio Kultur mit Sitz in Berlin und DRadio Wissen, auch in Köln ansässig, der sich an eine jüngere Hörerschaft richtet.
Das Deutschlandradio wird komplett aus dem Rundfunkbeitrag finanziert. Von diesen 17,53 € erhält er 46 Cent, wobei 1 Cent jährlich ungefähr 4,15 Millionen Euro entspricht. Eine transparente Übersicht, wie das Deutschlandradio seinen Anteil verwendet, findet sich hier.

Die Organisation (ersichtlich aus dem offiziellen Organigramm) ist unterteilt in die großen Funkhäuser in Köln und Berlin, wobei sowohl der DLF als auch Deutschlandradio Kultur jeweils eine Hauptabteilung Kultur und eine "HA" Politik besitzen. Senderübergreifend steht die Programmdirektion, die wiederum einem Intendanten untersteht. Hörfunk- und Verwaltungsrat nehmen ebenfalls führende Positionen ein. Auch die betriebliche und technische Verwaltung ist für alle Sender zentral organisiert.

Das Deutschlandradio hat eigene Korrespondenten in europäischen Hauptstädten, und kann darüber hinaus das Auslandskorrespondentennetz der ARD nutzen, ist daran außerdem auch finanziell beteiligt.

Das Deutschlandradio schreibt über sich selbst, dass es "schon am frühen Morgen 47 Prozent der Journalisten, 24 Prozent aller Politiker und 13 Prozent der deutschen Wirtschaftsmanager" in seiner Hörerschaft hat. Deutschlandradio Kultur berichtet hochspezialisiert über Kulturbereiche von alt bis neu und nah bis fern, und hat seine Zielgruppe darum auch in allen am Kulturbetrieb Beteiligten bzw. Interessierten. Dradio Wissen richtet sich, wie gesagt, in seiner etwas unkomplizierteren, teilweise betont jugendlichen Aufmachung der Information eher an ein Publikum im Schulalter.

Weitere ausführliche Informationen zu den Sendern des Deutschlandradios finden sich z.B. in diesem 2012 veröffentlichten Bericht über programmliche Leistungen und Perspektiven und in der Leistungsbilanz, veröffentlicht 2014 anlässlich des 20-jährigen Jubiläums.





Die sechs Thesen des Marcus E.

Auf den "Tutzinger Radiotagen 2012" präsentierte detektor.fm-Chefredakteur Marcus Engert folgende Thesen zur Zukunft des (Online-)Radios:

Das klassische Radio wird in Zukunft eine Option unter vielen sein. Die Suche nach Webradio-Inhalten wird gerade unter größeren Bevölkerungsschichten zunehmen.

Hörer konsumieren schon lange nicht mehr in Gruppen, die Kommunikation über das Gehörte ist nachgelagert und über digitale Medien. Möglicherweise wird sich hier eine bewusstere Entscheidung für das Programm entwickeln.

Die Macher des Radios werden ihre Aufgaben erklären müssen: „Cover what you do best – link the rest.“

Musik wird in immer individuellen Playlisten angelegt, aber um die Emotionen nicht zu verlieren, ist der Dialog immer noch notwendig. Radiomoderatoren werden vom Home-Office aus arbeiten, und eine Vielfalt von Musikchannels bedienen.

Der Inhalt wird immer mehr verflachen, den aufgrund schnellerer Informationswege sterben Lokalradiosender ab, größere regionale Senderketten werden zu einer Nivellierung und Vereinheitlichung führen.

Die Übertragungstechnik wird erstmal nicht DAB oder DAB+, die schlechte Qualität hemmt das Wachstum des digitalen Radios.

Internetradio ist extremer Vergrößerung noch nicht gewachsen, aber Peer-to-Multipeer und andere Übertragungsarten könnten das Problem in der Zukunft lösen.


Noch ruht sich Radio auf seinem Langzeiterfolg aus, aber um zukünftig zu bleiben, muss man sich ein paar (Glaubens-)Fragen stellen, auch wenn man sie vielleicht noch nicht beantworten kann.

Kommentar im TV

 Kommentare im Fernsehen sind oftmals Bestandteile der Nachrichten.

Daher möchte ich als Beispiel für ein Kommentar im Fernsehen auf den WDR Kommentar zum Ukraine Konflikt verweisen.

von Marcel Herbert

Kommentare in Printmedien und Online

Kein Kommentar  


von Johannes Rausch


Wer hierbei an die Kommentarfunktion von YouTube oder einem anderen Internetportal denkt liegt schonmal gar nicht so falsch, denn auch dort wird ordentlich Meinung geäußert.
Die eigene Meinung äußern und zwar möglichst so, dass das Publikum auch was davon hat. Das muss in einem guten Kommentar drin sein.
Autor: Johannes Rausch,
geb. 1988, Student
an der HTWK Leipzig

Print und Online gehen dabei ähnlich an die Sache heran und unterscheiden sich aufgrund dessen, dass beide Medien sehr textlastig sind kaum in ihrem Aufbau.
Das geht dann meist so, dass der Autor oder auch Kommentator genannt mit einer knackigen Einleitung auf das hinweist worüber er schreiben will und los gehts. Argumentieren und den eigenen Standpunkt möglichst faktisch untermauern. Da ist man immer auf der sicheren Seite. Am Ende nochmal zusammenfassen oder schlussfolgern, fertig ist der Allerwelts-Kommentar.

Was die Aufmachung angeht sind sich auf den ersten Blick Zeitung und Internetseite auch nicht so fremd. Bei beiden werden Fotos des Kommentators und ein markanter Schreibstil verwendet um einen persönlichen Bezug herzustellen. Andere Medien haben es da ungleich einfacher.
Unterschiede fallen einem aber schnell ins Auge wenn man sich einmal anschaut wie Zeitungen so aufgebaut sind. Dort werden Kommentare meist extra hervorgehoben und in 1 bis 2 Spalten an den Rand gedrängt.

Gute Beispiele folgen, wie dieser Betrag aus der LVZ oder der hier aus der Schaumberger Zeitung.

Die Leute von den Online-Redaktionen machen sich was die Gestaltung angeht da weniger Gedanken. Weil man auf einer Webseite praktisch endlos viel Platz hat bekommt hier der Kommentar einfach eine eigene Seite. Allerdings finde ich das, dass Ganze dadurch an Charakter verliert. Auch ist nicht immer ein Foto des Kommentators zu finden und der Stil wirkt optisch eher wie eine ganz gewöhnliche Nachrichtenmeldung.

Schade, aber zumindest gibt es Autoren die sich dann wenigstens von Stil her Mühe geben dem Kommentar gerecht zu werden. Wie zum Beispiel dieser muntere Herr hier.

So kann man nur hoffen, dass auch in Zukunft die Kommentatoren der schriftlichen Zunft mit ihrer blümigen Sprache unsere deutsche Meinungslandschaft zum Blühen bringen.

Der Radiokommentar: #JeSuisCharlie ...und dann?

 
Quelle: chip.de

Der 07. Januar 2015: Ein Datum, das viele so bald nicht mehr vergessen werden. Bei einem Anschlag auf das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo“ und der darauffolgenden Verfolgungsjagd kommen insgesamt 17 Menschen ums Leben.
Europa zeigt sich erschüttert, man fragt sich: „Wie konnte das passieren? Hätten wir diese Morde nicht verhindern können?“ Gleichzeitig wird der Ruf nach Veränderung laut. Man muss doch irgendwie, irgendwo, irgendetwas besser machen – am besten sofort.
Hunderttausende gingen kurz darauf in Paris für Meinungsfreiheit und gegen Terrorismus auf die Straßen. Der Slogan „Je suis Charlie“ ging um die Welt, teilweise wurde daraus sogar „Charlie Akbar“ (abgeleitet von arab. „Allahu Akbar“ – Allah ist groß).
Im Gegensatz dazu weiß hier wohl kaum jemand, was „Boko Haram“ bedeutet und welche erschreckenden Ausmaße das Vorgehen der gleichnamigen Terrorguppe hat. Der Grund dafür ist einfach: „Nigeria ist weit weg – vor allem in der westlichen Berichterstattung.“
Der Journalist André Bochow kommentiert das Gedenken und die Konsequenzen des 07.01.2015 sowie das eingeschränkte Sichtfeld der westlichen Medien in Sachen Terror. [Link zum Kommentar]

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Für Interessierte: Weitere Beispiele aus dem Radio findet ihr auf der Seite des Deutschlandfunks, auf der die Kommentare der letzten sieben Tage in Audio- und Textform zur Verfügung stehen.